Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

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Moderator: sea

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uetliberg
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von uetliberg »

Ich finde es wichtig zu sagen, dass man Hormone ersetzt, d.h. man kommt auf ein Hormonlevel, das man "vorher" auch hatte. Das sind also keine Hormonbomben.

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Moreen
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Moreen »

Vor sieben Jahren habe ich diesen Thread hier eröffnet; stecke also schon seit geraumer Zeit in der Menopause. Bis anhin habe ich auf Hormone verzichtet, weil der Leidensdruck mit den Schweissausbrüchen (noch) zu wenig hoch ist - "Augen zu und durch" lautet mein Motto. Mein grösstes Problem ist mein Gewicht :| ich habe mind. 10 Kilo Übergewicht :oops: und ich habe Bedenken, dass ich mit Hormonpräparaten noch mehr zunehmen würde... Das Übergewicht plagt mich also massiv mehr als die Schweissausbrüche :|
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Leela
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Leela »

Da kommt mit gerade dieser Artikel in den Sinn, über den ich letztens gestolpert bin.
Ersatzhormone können offenbar auch den gegenteiligen Effekt bezüglich Gewicht haben…

https://www.blick.ch/people-tv/internat ... 53630.html
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uetliberg
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von uetliberg »

Genau, auch das ist typisch für die Perimenopause, dass man Gewicht zunimmt. Kommt auch im Podcast vor. ;-)

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Nineli
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Nineli »

Danke für die diversen Beiträge und Meinungen. Ich kann im Moment nicht allzuviel tippen, deshalb gehe ich nicht einzeln auf die Postings ein, entschuldigt. Aber das Thema ist natürlich interessant (da aktuell) und ich möchte mich umfassend informieren. Ich habe aber einige „Wechseljahrssymptome“ schon sehr lange und bin in Abklärung mit dem (neuen) Hausarzt, weil einiges auch von anderen Gesundheitsproblemen kommen könnte. Nicht immer einfach, es abzugrenzen. Und der neue Arzt muss mich jetzt auch zuerst mal etwas kennenlernen und alles „ausbeinlen“ (hab im Moment grad akutere Probleme als die Wechseljahrssymptome und muss eins nach dem anderen nehmen). Aber wenn mal alles abgeklärt ist, wird sich wohl zeigen, was wechseljahrsbedingt ist und was nicht, und dann werde ich weiterschauen, was für Behandlungen Sinn machen.

Danke jedenfalls für Eure Inputs! Ich habe im Umfeld kaum Leute, über die ich mich über die Wechseljahre austauschen kann (viele meiner Kolleginnen sind einiges jünger als ich) und so ist dieser Thread sehr wertvoll für mich!

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Nineli
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Nineli »

Loulu hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 17:13 Im Buch schreibt sie, dass die neuen naturidentischen Präparate (und andere heisst sie nicht gut, auch keine pflanzlichen Mittel) viel besser seien, der Ruf der Hormonersatztherapie aber noch stark leide unter den früheren Präparaten.
Und sie schreibt eben: auch geringste Symptome (wie z.Bsp bei mir, das frühe aufwachen) sollte man unbedingt therapieren, da wir ohne Hormonersatztherapie mit Beginn im richtigen Zeitfenster, idealerweise Perimenopause, alle später Beschwerden haben werden die sich so vermeiden lassen würden. Und somit empfiehlt sie die Hormone für quasi ALLE, und nicht nur jene die starke Symptome haben.
Wir wären später fitter, gesunder, glücklicher.
Darum grüble ich jetzt so stark darüber nach.
Das mit dem Hormonstatus geht bei mir auch nicht, da die Mens nur noch gaaanz selten kommt.
Ah, betr. dem Psychiater Beispiel obenstehend: sie schreibt alle Gyns würden selber HET machen oder es ihren Frauen empfehlen.
Bonsai, das Gewicht steigt auch durch die Wechseljahre, und zwar bei sehr sehr vielen Frauen.
Nineli, du kannst gerne mein Buch haben, ich kanns dir zuschicken, kannst mir Pn machen.
Und nun ??
@loulu

Danke für Dein nettes Angebot! Habe Dir eine PN gemacht.

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Nineli
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Nineli »

uetliberg hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 17:29 Ich finde es wichtig zu sagen, dass man Hormone ersetzt, d.h. man kommt auf ein Hormonlevel, das man "vorher" auch hatte. Das sind also keine Hormonbomben.
Vielleicht eine doofe Frage: Aber ist es denn der Sinn der Natur, dass man auf ein Hormonlevel kommt, das man vorher hatte? Der Sinn ist ja, dass der Körper die Hormonproduktion verändert? Warum muss man dann das gleiche Level haben wie vorher?

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Moreen
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Moreen »

Leela hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 18:31 Da kommt mit gerade dieser Artikel in den Sinn, über den ich letztens gestolpert bin.
Ersatzhormone können offenbar auch den gegenteiligen Effekt bezüglich Gewicht haben…

https://www.blick.ch/people-tv/internat ... 53630.html
Klingt spannend, für mich stimmt es allerdings vom Gefühl her (noch) nicht, Hormone zu nehmen. Ich hoffe immer noch, dass ich es mit noch mehr Bewegung und mit noch weniger Essen irgendwann hinkriege...
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nala11
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von nala11 »

Ich habe mich mal vor einem Jahr eingelesen zum Thema Hormone/Wechseljahre, unter anderem auf einer Seite des Krebsinformationsdienstes (da ich aufgrund einer Krebserkrankung einer Verwandten in jungen Jahren ein erhöhtes Risiko habe).

Da finden sich auch viele interessante Informationen, wenn man gesund ist und nicht von einem erhöhten Risiko betroffen ist:

https://www.krebsinformationsdienst.de/ ... jahren.php
Zuletzt geändert von nala11 am So 18. Dez 2022, 19:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Bonsai 73
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Bonsai 73 »

Leela hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 16:05 Uetliberg schreibt ja nicht, sie seien Nebenwirkungsfrei.
Ich schätze es ist eine Kosten-Nutzenrechnung.
Ich bin jetzt 39 und werde mich dann sicher auch noch beraten lassen, da Herzprobleme bei uns in der Familie liegen. Brustkrebs hingegen nicht…
Wie bei mir. Niemand meiner Ursprungsfamilie hat/hatte Krebs aber einige Herz-Kreislauferkrankungen. Selber hatte ich vor der Menopause eine Herzmuskelentzündung. Im Beipackzettel meines "modernen" Hormonpräparates (was ich wieder abgesetzt habe) steht folgendes dazu: Herzkrankheit (Herzinfarkt) Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass eine Hormonersatzbehandlung einem Herzinfarkt vorbeugt. Bei Frauen, die älter als 60 Jahre sind und die eine kombinierte Hormonersatzbehandlung mit Östrogen und Gestagen anwenden, besteht im Vergleich zu Frauen, die keine Hormonersatzbehandlung anwenden, eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Herzkrankheit zu entwickeln.

@uetliberg: Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, seit ich vor 20 Jahren einen Unfall erlitten und mit den verschiedensten Medikamenten behandelt worden bin. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass Medikamente als Feuerlöscher wohl gut, aber in den meisten Fällen nicht für eine Langzeittherapie geeignet sind.

@Moreen: Versuch mal nach Weihnachten deinen Zuckerkonsum zu halbieren. Nicht weniger essen, sondern weniger Esswaren, denen Zucker zugefügt worden ist. Dazu noch genügend Bewegung einbauen, so sollte sich dann schon etwas tun.
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Moreen
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Moreen »

@Bonsai 73, ich habe insgesamt Optimierungsbedarf, was meine aktuelle Ernährung betrifft. Das vergangene Jahr war für mich ein mental/emotional extrem herausforderndes Jahr, weshalb ich es leider auch beim Essen etwas schleifen liess. Ich war auf gutem Kurs mit basischer Ernährung, aber eben ... :| . Werde es definitiv wieder in Angriff nehmen!
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Loulu
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Loulu »

Bonsai, da liegt laut dem Buch der Hund begraben, bei Frauen UEBER 60. Man muss die HET früher beginnen. Das beschreibt sie genau, dass wenn man zu spät beginnt es nichts mehr hilft und sogar Nachteile hat.
Und wie uetliberg schreibt, es geht darum das Level zu erhalten.
Im Buch schreibt sie man würde ja auch versuchen die Knochen so zu erhalten, die Gelenke, das Gehirn etc. Warum es dann betr. Hormonstatus so abwegig sei.
Früh genug eingesetzt würde die HET vielem vorbeugen: Krebs, Gelenkprobleme, Osteoporose, Demenz, Depressionen
Also, mir geben all diese Infos schon sehr zu denken, ob ich es nicht erwägen soll.
Nineli, nicht alles was natur ist ist automatisch richtig und gut. Dann wäre es ja auch gut dass wir alle Arthrose bekommen, oder Demenz.
@me: ich hatte eine super beschissene Nacht, geschwitzt, mies geschlafen und mit Kopfweh aufgewacht, so macht der Start in den Tag keinen Spass.

Joeyita
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Joeyita »

Ich war bisher stille Mitleserin, da ich noch vor den Wechseljahren stehe. Aber einige Anzeichen machen sich doch auch schon bemerkbar. Hatte jemand von euch davor auch extrem kurze Zyklen? Ich spreche von 22, 23 Tagen. Dazwischen habe ich alle paar Monate wieder einen einigermassen normalen mit 27 Tagen. Das ist seit gut einem Jahr so, meine FA meint das könne es halt "mit dem Alter" (werde nächstes Jahr 40) halt geben und da könne man ausser Hormonen nichts machen.
Stolzes Buebemami - November 2015 und März 2018

Rosella
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Rosella »

Danke für den Link nala11
Wenn die Hormone so unbedenklich bzw man sollte diese nehmen, damit es nicht zu Spätfolgen kommt, wird immer wieder gesagt, nach Brustkrebs sollte man keinesfalls Hormone einnehmen.

nala11 hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 19:19 Ich habe mich mal vor einem Jahr eingelesen zum Thema Hormone/Wechseljahre, unter anderem auf einer Seite des Krebsinformationsdienstes (da ich aufgrund einer Krebserkrankung einer Verwandten in jungen Jahren ein erhöhtes Risiko habe).

Da finden sich auch viele interessante Informationen, wenn man gesund ist und nicht von einem erhöhten Risiko betroffen ist:

https://www.krebsinformationsdienst.de/ ... jahren.php

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Nineli
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Nineli »

Loulu hat geschrieben: Mo 19. Dez 2022, 06:23 Nineli, nicht alles was natur ist ist automatisch richtig und gut.
Das ist klar. Aber es ist auch nicht automatisch immer gut und richtig, alles mit künstlichen Medis zu behandeln, nur weil die Medizin es kann.

nala11
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von nala11 »

Man muss es halt wirklich differenziert anschauen, sprich welche Hormone, über welchen Zeitraum, in welchem Alter, und bei welcher Vorgeschichte und Familienanamnese. (siehe Link)
Meiner Meinung nach gibt es Fälle, wo der Leidensdruck so gross und das Risiko so gering ist, dass eine Hormonersatztherapie durchaus Sinn macht. Bei einer Frau mit hormonpositivem Brustkrebs in der Vorgeschichte hingegen würde kein Arzt eine solche Therapie verschreiben.
Deshalb: individuelle Abwägung nach ärztlicher Beratung.

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Netterl
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Netterl »

nala11 hat geschrieben: Mo 19. Dez 2022, 09:36 Man muss es halt wirklich differenziert anschauen, sprich welche Hormone, über welchen Zeitraum, in welchem Alter, und bei welcher Vorgeschichte und Familienanamnese. (siehe Link)
Meiner Meinung nach gibt es Fälle, wo der Leidensdruck so gross und das Risiko so gering ist, dass eine Hormonersatztherapie durchaus Sinn macht. Bei einer Frau mit hormonpositivem Brustkrebs in der Vorgeschichte hingegen würde kein Arzt eine solche Therapie verschreiben.
Deshalb: individuelle Abwägung nach ärztlicher Beratung.
Ich glaube, das ist der vernünftigste Vorschlag. Schließlich sind die jewiligen Ärzte mit der Kranken und Familiengeschichte vertraut - zumindest meine FÄ ist das.
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Rosella
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Rosella »

Meine FA wollte mir unbedingt Hormone geben, obwohl Familiär Brustkrebs Thema ist und ich zudem extremes Drüsengewebe habe.

Aber ich stimme zu man muss es individuell anschauen, es gibt wirklich Frauen die leiden sehr unter den Beschwerden und ich verurteile auch niemanden, der welche nimmt. Ich bin froh, nützen mir die pflanzlichen Mittel und wegen meinen Schlafproblemen nimm ich CBD Tropfen. Ich muss sonst schon viele Medis nehmen.

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Bonsai 73
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Bonsai 73 »

nala11 hat geschrieben: Mo 19. Dez 2022, 09:36 Man muss es halt wirklich differenziert anschauen, sprich welche Hormone, über welchen Zeitraum, in welchem Alter, und bei welcher Vorgeschichte und Familienanamnese. (siehe Link)
Meiner Meinung nach gibt es Fälle, wo der Leidensdruck so gross und das Risiko so gering ist, dass eine Hormonersatztherapie durchaus Sinn macht. Bei einer Frau mit hormonpositivem Brustkrebs in der Vorgeschichte hingegen würde kein Arzt eine solche Therapie verschreiben.
Deshalb: individuelle Abwägung nach ärztlicher Beratung.
Genau! Denn wenn man die Nebenwirkungsliste liest, dann sieht man, dass die Hormoneinnahme keineswegs harmlos ist. Da gilt es wirklich genau abzuwägen. Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Ich z.B. schwitz lieber, als dass ich wegen Magen-Darmbeschwerden nicht schlafen kann und kiloweise Wasser sammle. Auch hab ich gemerkt, dass sich die Probleme in Luft auflösen, sobald sich der Köper mit der neuen Situation arrangiert hat.

Ich mach mir mal die Mühe und tippe die Nebenwirkungsliste des kleinen Tablettchens ab, das mir zur Milderung der Symptome zu Beginn der Wechseljahre verschrieben worden ist:

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Die folgenden Krankheiten wurden bei Frauen, die eine Hormonersatzbehandlung anwenden, im Vergleich zu Nichtanwenderinnen häufiger berichtet:
Brustkrebs
übermäßiges Wachstum oder Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie oder -krebs)
Eierstockkrebs
Blutgerinnsel in den Venen der Beine oder der Lunge (venöse Thromboembolie)
Herzkrankheit
Schlaganfall
Gedächtnisstörungen (Demenz), wenn die Hormonersatzbehandlung im Alter von über 65 Jahren begonnen wurde
Überempfindlichkeit/Allergien (gelegentlich auftretende Nebenwirkung – tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen auf)
Überempfindlichkeit/Allergien können auftreten, auch wenn es sich nur um eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung handelt. Anzeichen von Überempfindlichkeit/Allergien können eines oder mehrere der folgenden Symptome einschließen: Nesselsucht, Juckreiz, Schwellung, Atembeschwerden, niedriger Blutdruck (bleiche Gesichtsfarbe und kalte Haut, schneller Herzschlag), Schwindelgefühl, Schwitzen; dies könnten Anzeichen einer anaphylaktischen Reaktion / eines anaphylaktischen Schocks sein. Falls eines der erwähnten Symptome auftritt, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen (tritt bei mehr als 1 von 10 Anwenderinnen auf)
Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust
vaginale Blutungen.

Häufig auftretende Nebenwirkungen (tritt bei 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen auf)
Kopfschmerzen
Gewichtszunahme durch Flüssigkeitsansammlung
Entzündung der Scheide
Migräne, erstmals auftretend oder schlimmer als zuvor
Pilzinfektion der Scheide
Depressionen, erstmals auftretend oder schlimmer als zuvor
Übelkeit
Vergrößerung oder Schwellung der Brust (Brust-Ödem)
Rückenschmerzen
Entstehung, Wiederauftreten oder Vergrößerung von Uterusmyomen (gutartiger Tumor der Gebärmutter)
Schwellung der Arme und Beine (periphere Ödeme)
Gewichtszunahme.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen auf)
Völlegefühl, Bauchschmerzen, Schwellung des Bauches, Unwohlsein oder Blähungen
Akne
Haarausfall (Alopezie)
anormaler Haarwuchs (männliches Erscheinungsbild)
Juckreiz oder Nesselsucht (Urtikaria)
Venenentzündung (oberflächliche Thrombophlebitis)
Krämpfe in den Beinen
Unwirksamkeit des Arzneimittels
Allergische Reaktion
Nervosität.

Selten auftretende Nebenwirkungen (tritt bei 1 bis 10 von 10.000 Anwenderinnen auf)
thromboembolische Erkrankungen (Blutgerinnselbildung in den tiefen Venen der Beine) oder Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie).

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (tritt bei weniger als 1 von 10.000 Anwenderinnen auf)
Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)
Endometriumhyperplasie (übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut)
Blutdruckanstieg oder Verschlechterung von Bluthochdruck
Gallenblasenerkrankung, Entstehung, Wiederauftreten oder Verschlimmerung von Gallensteinleiden
verstärkte Talgabsonderung, Hautausschlag
akute oder wiederkehrende Ödeme (angioneurotisches Ödem)
Schlaflosigkeit, Schwindel, Angst
Veränderung des sexuellen Verlangens
Sehstörungen
Gewichtsabnahme
Erbrechen
Sodbrennen
Juckreiz in der Scheide und im Genitalbereich
Herzinfarkt und Schlaganfall.

Weitere Nebenwirkungen der kombinierten Hormonersatzbehandlung
Gallenblasenerkrankungen
verschiedene Hauterkrankungen
Hautverfärbungen, insbesondere im Gesicht und am Hals, so genannte Schwangerschaftsflecken (Chloasma)
schmerzhafte, rötliche Hautknötchen (Erythema nodosum)
Ausschlag mit Schießscheiben-artigen oder kreisförmigen rötlichen Flecken bzw. Entzündungen (Erythema multiforme)
rote oder purpurne Verfärbungen der Haut und/oder der Schleimhäute (vaskuläre Purpura)
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Bonsai 73
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Re: Klimakterium - gemeinsam schwitzt sich's leichter :o)

Beitrag von Bonsai 73 »

Rosella hat geschrieben: Mo 19. Dez 2022, 10:31 Meine FA wollte mir unbedingt Hormone geben, obwohl Familiär Brustkrebs Thema ist und ich zudem extremes Drüsengewebe habe.

Aber ich stimme zu man muss es individuell anschauen, es gibt wirklich Frauen die leiden sehr unter den Beschwerden und ich verurteile auch niemanden, der welche nimmt. Ich bin froh, nützen mir die pflanzlichen Mittel und wegen meinen Schlafproblemen nimm ich CBD Tropfen. Ich muss sonst schon viele Medis nehmen.
Es können viele dieser Probleme auch mittels Ernährung gemildert werden. Meine Gyn empfiehlt, wenn Krebs in der Familie ein Thema ist, keinesfalls Hormone. Finde super, dass du für dich eine alternative gefunden hast!
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