Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

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Moderator: conny85

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Yoghurt
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von Yoghurt »

Leider hat ein Kommentarschreiber mir den Spass verdorben und darauf hingewiesen, dass es sich um einen Aprilscherz handelt. Schade, die Kommentare nahmen gerade so richtig Fahrt auf!

https://www.tagesanzeiger.ch/schlachthof-zuerich-wird-umgenutzt-kritik-an-schlacht-showroom-913745376158

sonrie
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von sonrie »

;-) Ich finde die Entrüstung hält sich noch "relativ" in Grenzen ;-)

Ich finde den hier auch ganz süss: https://www.srf.ch/radio-srf-1/gleichbe ... lle-gelten
"Wenn Aufregung helfen würde, Probleme zu lösen, würde ich mich aufregen." (Angela Merkel in "Die Getriebenen")

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danci
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von danci »

@ Yoghurt
Wobei ich die Diskussion nicht soooo abwegig finde. Ich staune ja immer wieder, wenn Kinder zwar Fleisch essen resp. Fleisch bekommen, aber gar nicht wissen, woher es kommt, oder aber noch nie ein ganzes Tier auf dem Tisch hatten.
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danci
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von danci »

sonrie hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 10:20 ;-) Ich finde die Entrüstung hält sich noch "relativ" in Grenzen ;-)

Ich finde den hier auch ganz süss: https://www.srf.ch/radio-srf-1/gleichbe ... lle-gelten
Was? Du willst jetzt sagen, ich bekomme keine Steuererleichterung? Vielleicht sogar doppelt, weil ich eingebürgert wurden und nun fast 20 Jahre später den Test immer noch bestehe? :wink:
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Mialania
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von Mialania »

"Herrlich, ich nehm gleich noch die Schwiegermutter mit!"

Ich frage mich, zum Zuschauen oder Schlachten 🙈

Meine Kinder wissen, dass für Fleisch ein Tier sterben muss, ich erkläre das ziemlich sachlich und beantworte ihre Fragen ehrlich. Beim Schlachten zuschauen muss aber keins.
Sie wissen auch, wie das mit Hühnern und Eiern und Küken funktioniert, mir wäre es nicht recht, wenn meine Kinder erzählen würden, dass die Milch aus der Migros kommt. Oder aus dem Coop! (Würde eins davon dann sagen.) Sie wissen auch, was mit den vielen Kälbchen passiert, die sie bei den Bauern sehen.

sonrie
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von sonrie »

danci hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 10:32
sonrie hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 10:20 ;-) Ich finde die Entrüstung hält sich noch "relativ" in Grenzen ;-)

Ich finde den hier auch ganz süss: https://www.srf.ch/radio-srf-1/gleichbe ... lle-gelten
Was? Du willst jetzt sagen, ich bekomme keine Steuererleichterung? Vielleicht sogar doppelt, weil ich eingebürgert wurden und nun fast 20 Jahre später den Test immer noch bestehe? :wink:
Du bist so eine Streberin ;-)
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danci
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von danci »

@ Sonrie
:lol: :lol: :lol:

@ Mialania
Meine Kinder müssen auch nicht beim Schlachten zusehen, ich übrigens auch nicht. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant. Und eben, ich hatte da schon einige Situationen, wo ich staunte. Ich esse ja kein Fleisch (Fisch schon), aber ich bin da sehr emotionslos und missioniere Null. Meine Kinder bekommen Fleisch, wenn sie wollen. Aber da war für mich immer klar, dass es auch mal ein ganzes Hähnchen gibt oder eine ganze Forelle oder sie auch beim Bräteln eines Spanferkels (oder Lamm) dabei sind. Gehört für mich irgendwie zusammen.

V.a. lachen muss ich aber, wenn Wissensvermittlung als "linke Bevormundung" bezeichnet wird. Ich wusste nicht, dass die Frage, ob für eine Wurst ein Tier getötet wird, eine politische Meinung ist. Wobei.....vielleicht schon. Aber dann sind es doch eher die Linken, die auch eine vegane Wurst als Wurst bezeichnen würden, nicht? :mrgreen:
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Yoghurt
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von Yoghurt »

danci hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 10:24 @ Yoghurt
Wobei ich die Diskussion nicht soooo abwegig finde. Ich staune ja immer wieder, wenn Kinder zwar Fleisch essen resp. Fleisch bekommen, aber gar nicht wissen, woher es kommt, oder aber noch nie ein ganzes Tier auf dem Tisch hatten.
Da stimme ich dir völlig zu. Jeder Fleischesser (und jede Fleischesserin, damit das auch gesagt ist) muss sich darüber bewusst sein, dass für jedes Stück Fleisch und Fisch ein Tier stirbt.

Das SRF hatte letztes Jahr eine sehr gute Doku zu dem Thema, die ich wärmstens empfehlen kann. Sie haben den Spagat, einerseits zu zeigen, was ist, andererseits nicht auf billige Schockeffekte zu setzen, grandios gemeistert.

https://www.srf.ch/play/tv/rundschau-in-gebaerdensprache/video/schlacht-reportage---rind-lori-streicheln-toeten-und-grillieren?urn=urn:srf:video:d9d6bd95-0c6c-4034-bc9c-b315ae116380

https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/schlacht-reportage---rind-lori-streicheln-toeten-und-grillieren?urn=urn:srf:video:abd4f54f-0bf8-4e55-8e77-5f995f9b51b8

EDIT: Einmal mit, einmal ohne Gebärdensprache
Zuletzt geändert von Yoghurt am Di 1. Apr 2025, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von Leela »

Wir haben sogar mal unsere eigenen Küken aufgezogen und geschlachtet und dann natürlich auch gegessen.
Zuschauen mussten die Kinder natürlich nicht und ich müsste es nun auch nicht immer wieder haben. Trotzdem war mir das wichtig, den Tatsachen sozusagen ins Auge zu blicken.
Wir holen auch immer mal wieder Fleisch direkt vom Schlachthof, da kommen die Kinder sporadisch auch mit.
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von maple »

danci hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 10:47 V.a. lachen muss ich aber, wenn Wissensvermittlung als "linke Bevormundung" bezeichnet wird. Ich wusste nicht, dass die Frage, ob für eine Wurst ein Tier getötet wird, eine politische Meinung ist. Wobei.....vielleicht schon. Aber dann sind es doch eher die Linken, die auch eine vegane Wurst als Wurst bezeichnen würden, nicht? :mrgreen:
Grundsätzlich ist alles, was in der Stadt Zürich passiert "linke Bevormundung". Nur ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur gibt es Mehrheitsentscheide und die Gemeinden, bzw. deren Bevölkerung und Behörden wissen, was am besten für sie funktioniert.... :roll:
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danci
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von danci »

@ Maple
Und trotzdem ist der Wohnraum v.a. in der Stadt Zürich knapp, weil offenbar sehr viele unter dieser bösen Bevormundung leben wollen :mrgreen:
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von sonrie »

Die Kinder hatten eine. Sporttag in der Schule, als Preis gab es für jedes Kind einen (!) Jonglierball :lol: :lol: :lol:
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von enjel »

sonrie hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 07:30 Die Kinder hatten eine. Sporttag in der Schule, als Preis gab es für jedes Kind einen (!) Jonglierball :lol: :lol: :lol:
Hast du nicht 3 Kinder? :wink:
Manche Ohren haben Wände. (Robert Lembke)

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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von sonrie »

nur 2 in dieser Schule ;-) Und du meinst doch nicht etwa dass sie TEILEN sollen? :shock:
"Wenn Aufregung helfen würde, Probleme zu lösen, würde ich mich aufregen." (Angela Merkel in "Die Getriebenen")

Sternli05
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von Sternli05 »

Ich wundere mich gerade über mich selbst… habe jetzt extra etwas gewartet mit Rasenmähen um das Bany im Nachbar Haus nicht im Mittagsschlaf zu stören. Es fällt mir erst jetzt auf, dass die Baustelle hinter unseren Häusern viel lauter ist 🤷‍♀️

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danci
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Re: Eine weitere Runde Wunder über wunderiges Gewunder

Beitrag von danci »

Ich wundere mich einmal mehr, warum Leute lieber die Polizei/Behörde etc. anrufen, anstatt einfach miteinander zu sprechen. Bei uns gegenüber ist ein Grundstück, das seit einer Weile nicht mehr gebraucht wird und es gibt grobe Planungen, es zu überbauen. Vor ein paar Tagen fuhren zwei Bagger auf. Ich habe mir noch gedacht, dass das jetzt plötzlich schnell geht, aber nichts weiter. Letztlich ist es ein grosses Baugrundstück, es ist relativ logisch, dass irgendwann gebaut, ob jetzt oder in 2 Jahren, macht auch keinen Unterschied. Hingegen gab es offenbar einige, die bei der Gemeinde angerufen haben, um sich zu beschweren, dass hier jetzt gebaut wird, wo doch gar keine Baubewilligung besteht etc. Hätte man einfach die Strasse überquert, die Arbeiter begrüsst und 2 Worte gewechselt, hätte man auch in Erfahrung gebracht, dass nur eine Probe entnommen wird. Es gab absolut keinen Grund für die Aufregung und einen Tag später war der Bagger auch wieder weg. Bei mir bleibt nur ein Kopfschütteln. Dass es einen interessiert, ob und was kommt, kann ich nachvollziehen, aber warum gleich den "offiziellen" Weg?
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