Eingewöhnung Tagesmutter

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

Moderator: Tiramisu

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Tamara85
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Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von Tamara85 »

Hallo Ihr Lieben.
Ich hoffe ich bin hier richtig. :)
Wollte mal fragen, wie lange bei euch die Eingewöhnung bei einer Tahesmutter gedauert hat?
Meine seint immer schon am morgen wenn sie weiss das wir jetzt gehen müssen. Sie beruhigt sich dann auch bei der TM aber mir bricht es fast das herz.

Was habt ihr für erfahrung gemacht?

Lg
Tamara

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katinka
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von katinka »

Das hängt sicher auch vom Alter der Kinder ab. Die ganz Kleinen sind meist ganz einfach einzugewöhnen. Sobald sie fremden kann es schwieriger werden.

Ich als Tagesmutter habe eine "intensive" Eingewöhnung bevorzugt, das heisst, etwa 2 Wochen bevor es wirklich zählte, kamen die Kinder möglichst häufig, einfach zuerst kurz, dann länger. Mindestens dreimal pro Woche - zuerst eine Stunde, später den ganzen Vormittag. So hatten wir kaum Probleme mit Trennungsschmerz. Falls es doch Tränen gibt- den Abschied möglichst kurz und schmerzlos gestalten.

Geht Dein Kind schon länger zur Tagesmutter? Evtl. würden vorübergehend mehr und kurze Besuche helfen.

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danci
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von danci »

Das ist wirklich sehr unterschiedlich. Ich habe hier zwei "Extrem-Fälle":

Meine Grosse brauchte gar keine Eingewöhnung, sondern schickte mich nach 30 Min heim und meinte, ich solle sie später abholen. So war das auch schon zuvor in der Kita und eigentlich auch sonst überall. Mit 3 fragte sie alle meine Freunde an, ob sie mal bei ihnen übernachten dürfte. Im Kindergarten machte sie am ersten Tag ein Riesentheater, weil ich mitging. Mit 7 ging sie das erste Mal in ein 1-wöchiges WWF-Lager, wo sie zuvor niemanden kannte, weder Leiter noch andere Kinder.

Mein Mittlerer ist das krasse Gegenteil. Die Eingewöhnungen (Kita, Tamu) dauerten immer sehr lange, ca. 2 Monate und auch danach gab es immer mal neue Phasen, wo er uns nicht gehen liess oder nicht bleiben wollte. Im Kindergarten mussten wir über eine Woche da bleiben und auch heute in der Schule haben wir immer mal wieder schlechtere Phasen, obwohl er eigentlich gerne geht, gute Leistungen erbringt und Freunde hat. Noch heute (er ist fast 10) passiert es, dass ich ihn von einem Geburtstagsfest abholen muss, weil er nicht da bleiben will. Auswärts übernachten geht er nur mit einer seiner Schwestern, alleine nicht.

Die Jüngste ist etwas dazwischen. Sie braucht eine Anpassungszeit, aber dann ist es auch ok.

Alle drei gleich "erzogen". :mrgreen:
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Nellino
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von Nellino »

Kanns dir nur aus tagesmami sicht sagten.. Ich mache es so, dass ich neue Kids zusammen mit der Mutter bzw Vater kennenlerne.
DAnach bringen sie das kind mal für 1-2 STunden, sind in der Zeit aber zuhause, falls es überhaubt nicht gehen sollte.
Wenns da klappt gehts meist eh. Was es immer geben kann sind Phasen. Mal weint das Kind bei abgabe, mal dazwischen. Völlig normal.
Ich sende dann oft ein Föteli wenn es danach lachend am spielen ist. Weinphasen sind meist sehr kurz bei Abgabe.
Vieles hängt auch von den ELtern ab, wollen sie es abgeben, können sie es? Daher mache ich es immer an der Türe. Also die Eltern kommen nicht noch rein in die Wohnung. Sie sagen dem Kind Tschüss und gehen dann auch. Damit ist es eigentlich immer am einfachsten für alle.

ES kommt auch noch aufs ALter an. Eines der Kinder das ich hatte kam erst mit knapp 3...da dauerte es einiges länger. Auch wollte er zuerst zuhause schon nicht kommen. Hier gings aber dann gut. Hab ich sie von ganz klein an ist es in der REgel viel einfacher.
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danci
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von danci »

Nellino hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 09:53
Vieles hängt auch von den ELtern ab, wollen sie es abgeben, können sie es? Daher mache ich es immer an der Türe. Also die Eltern kommen nicht noch rein in die Wohnung. Sie sagen dem Kind Tschüss und gehen dann auch. Damit ist es eigentlich immer am einfachsten für alle.
Ich gebe Dir recht, dass die Kinder oft die Eltern spiegeln, aber doch arbeiten heute viele TaMus wie Spielgruppen etc. mit dem Berliner Modell, das dem hier gerade widersprechen würde. Wir haben damit immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Ganz ehrlich, ich würde mich nicht von der TaMu rausstellen lassen oder würde dann mein Kind mitnehmen :wink:
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von Nellino »

Danc...ää rausstellen??? Ich sagte wir übergeben die kinder an der türe. Rein dürfen alle. Aber meine Erfahrung bis jetzt..also ca 15 jahre hat gezeigt, dass es so viel einfacher ist. Aber raus sperre ich sicher niemanden.
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von danci »

@ Nellino
Nein, so krass habe ich das auch nicht verstanden. Mein Input ging eher dahingehend, was wenn Eltern damit nicht einverstanden sind? ;-) Ich habe meine Kinder meistens an der Haustüre abgegeben, wenn es für sie gestimmt hat, wenn sie da weinen, würde ich es nicht tun. Und Du schreibst ja von Weinphasen bei der Übergabe. Darum erwähnte ich das Berliner Modell, wo es eine solche eben nicht gibt, sondern das Kind entscheidet. Gerade bei der Eingewöhnung erscheint mir das die bessere Art und Weise.
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von Nellino »

ach sooo, ne wenn eltern mit reinwollen ist das schon ok, meistens klappts aber bei mir eso besser.
Gut ich muss auch sagen hatte mal das andere extrem...eine mutter kam woche für woche rein, hatte also ca drei wochen mutter und sohn hier, sohn wäre geblieben aber sie wollte net loslassen..sie ass sogar mittagessen hier... da hab ich dann schlussendlich abgesagt.
aber eben gibt zig veerschidene arten kinder familien.
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danci
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Re: Eingewöhnung Tagesmutter

Beitrag von danci »

Ja, sicher. Passen muss es sowieso und zwar beidseitig.
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